Vorschlag zur Satzungsänderung – Zur Abstimmung bei der Generalversammlung am 13.01.2019 (Änderungen sind in grün dargestellt)

Satzung der Kirchdorfer Musikanten

 

 

§ 1

Name, Sitz und Geschäftsjahr

 

  1. Der Verein führt den Namen „Kirchdorfer Musikanten“.
  2. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden.
  3. Er führt nach Eintragung in das Vereinsregister den Namenszusatz „eingetragener Verein“ in der abgekürzten Form „e. V.“, also „Kirchdorfer Musikanten e. V.“.
  4. Er wurde gegründet im Jahr 1968.
  5. Er hat seinen Sitz in Kirchdorf, Stadt Bad Wörishofen.
  6. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

 

§ 2

Vereinszugehörigkeit

 

Der Verein ist Mitglied im Allgäu-Schwäbischen Musikbund (ASM).

 

 

§ 3

Zweck und Tätigkeit des Vereins

 

  1. Der Verein verfolgt insbesondere die Erhaltung, Pflege, Verbreitung und Förderung von Volksbildung, Volksbrauchtum und bodenständiger Kultur.
  2. Vornehmlich sieht der Verein seine Aufgaben in der Pflege der Blas- und Volksmusik, die Gewinnung der Jugend zur musischen Bildung, der Bewahrung und Neubelebung bodenständiger Trachten und der Völkerverständigung, insbesondere im Stadtteil Kirchdorf.
  3. Die Zielsetzung verfolgt er durch:
    • regelmäßige Übungsstunden.
    • Veranstaltung von Konzerten, Musikertreffen, Jugendkonzerten und sonstigen kulturellen Ereignissen.
    • Mitwirkung bei weltlichen und kirchlichen Veranstaltungen kultureller Art.
    • Teilnahme an Musikfesten des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes (ASM), seiner Bezirke und Mitgliedsvereine.
    • bevorzugte Beratung - ausgenommen juristische -, Ausbildung und Förderung von Jungmusikern.
    • Begegnungen und Partnerschaften auf nationaler und internationaler Ebene, insbesondere auf dem Gebiet des Jungendaustausches.
    • alle sonstigen dem Vereinszweck förderlichen Unternehmungen.

 

 

§ 4

Mitgliedschaft

 

  1. Der Verein besteht aus aktiven und fördernden Mitgliedern.
  2. Aktives Mitglied kann auf Antrag jede Person werden, die ein Musikinstrument spielt oder dem Vorstand angehört.
  3. Förderndes Mitglied kann auf Antrag jede Person werden, die das 18. Lebensjahr vollendet hat und die Zwecke des Vereins anerkennt und fördert.
  4. Über den Antrag auf Aufnahme entscheidet der geschäftsführende Vorstand. Gegen dessen Entscheidung kann der Vorstand angerufen werden, welcher endgültig entscheidet. Die Generalversammlung kann eine Aufnahmegebühr festsetzen.
  5. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt oder Ausschluss. Mitglieder, die ihren finanziellen Verpflichtungen ohne Begründung gegenüber dem Verein nicht nachkommen, gehen ihrer Mitgliedschaft verlustig.
  6. Der Austritt ist nur zum Schluss eines Kalenderjahres zulässig. Er muss gegenüber dem geschäftsführenden Vorstand mindestens einen Monat vorher schriftlich erklärt werden.
  7. Wer gegen die Interessen oder das Ansehen des Vereins oder des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes (ASM) verstößt, kann vom geschäftsführenden Vorstand ausgeschlossen werden.

Vor dem Beschluss ist dem Betroffenen innerhalb einer angemessenen Frist Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. Der Ausschluss ist schriftlich unter Angabe der Gründe mitzuteilen.

Gegen die Entscheidung des geschäftsführenden Vorstandes kann der Vorstand innerhalb einer Frist von 4 Wochen nach Zustellung angerufen werden, welcher dann auf Vereinsebene endgültig entscheidet.

  1. Der Mitgliederbeitrag ist ein Jahresbeitrag, seine Höhe bestimmt die Generalversammlung für aktive und fördernde Mitglieder.

 

 

§ 5

Rechte und Pflichten der Mitglieder

 

  1. Die Mitglieder sind berechtigt, an den Generalversammlungen teilzunehmen, dort Anträge zu stellen und abzustimmen sowie die Veranstaltungen des Vereins zu den vom Vorstand festgesetzten Bedingungen zu besuchen.
  2. Das Antragsrecht steht den Mitgliedern ab dem 16. Lebensjahr zu. Das aktive Wahlrecht ist ebenfalls ab dem 16. Lebensjahr gegeben, das passive Wahlrecht ab dem 18. Lebensjahr.
  3. Alle Mitglieder sind verpflichtet, die Ziele und Aufgaben des Vereins zu unterstützen und die Beschlüsse der Organe des Vereins zu beachten.

 

 

§ 6

Ehrenmitgliedschaft

 

  1. Persönlichkeiten, die sich um die Zielsetzung des Vereins oder um den Verein besondere Verdienste erworben haben, können durch die Generalversammlung auf Vorschlag des Vorstandes zum Ehrenmitglied ernannt werden. Bei der Ernennung kann auch ein besonderer Ehrentitel verliehen werden.
  2. Ehrenmitglieder sind beitragsfrei und haben zu den Veranstaltungen des Vereins freien Zutritt.

 

 

§7

Organe

 

  1. Organe des Vereins sind:
    • die Generalsversammlung
    • der Vorstand
    • der Beirat
  2. Die Organe sind, soweit in der Satzung nichts anderes bestimmt ist, bei Anwesenheit der Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder beschlussfähig. Die Organe beschließen, soweit in der Satzung nichts anderes bestimmt ist, mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Stimmenthaltungen werden nicht mitgezählt. Bei Stimmengleichheit ist der Antrag abgelehnt.
  3. Mitglieder von Organen dürfen bei der Beratung und Entscheidung über Angelegenheit nicht mitwirken, die ihnen selbst unmittelbare Vorteile oder Nachteile bringen können.
  4. Die Sitzungen des Vorstandes und des Beirats sind grundsätzlich nichtöffentlich, die Generalversammlung dagegen grundsätzlich öffentlich. Die Öffentlichkeit kann - ganz oder teilweise - auf Beschluss der Generalversammlung ausgeschlossen werden.
  5. Wahlen zum Vorstand gem. § 9 Abs. 1) werden grundsätzlich geheim durchgeführt. Wahlen zum Beirat gemäß § 10 Abs. 1) werden auf Antrag geheim durchgeführt.
  6. Sofern nur ein Wahlvorschlag gemacht ist oder alle anderen Vorschläge für diese Position sich erledigt haben kann auch offen gewählt werden. Wiederwahl ist zulässig.
  7. Über die Sitzungen der Organe ist eine Niederschrift zu fertigen, die den wesentlichen Inhalt der Beratungen und sämtliche Beschlüsse enthalten muss. Die Niederschrift ist vom Sitzungsleiter und vom Protokollführer zu unterzeichnen.

 

 

 

§ 8

Die Generalversammlung

 

  1. Die Generalversammlung findet jährlich einmal und zwar in der Regel im ersten Vierteljahr statt.

Sie ist vom Vorstand mindestens zwei Wochen vorher durch Anschlag im Vereinslokal in Kirchdorf, in der Schwedenstraße und durch amtlichen Anschlag in Kirchdorf unter Angabe der Tagesordnung einzuberufen.

  1. Anträge an die Generalversammlung sind spätestens eine Woche vorher an den Vorstand zu richten. Für die Anträge des Vorstandes und des Beirats ist keine Frist gegeben.
  2. Der kann bei dringendem Bedarf außerordentliche Generalversammlungen einberufen. Er muss dies tun, wenn mindestens ein Drittel der stimmberechtigten Mitglieder dies unter Angabe der Gründe fordert.
  3. Die ordnungsgemäß einberufene Generalversammlung ist unabhängig von der Zahl der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlussfähig.
  4. Die Generalversammlung wird vom , im Verhinderungsfall von einem Mitglied des geleitet.
  5. Von der Generalversammlung ist ein Wahlleiter zu bestellen, dem zwei Beisitzer beizugeben sind.
  6. Die Generalversammlung ist zuständig für:
  • die Entgegennahme der Berichte des , des Dirigenten und des Jugendvertreters,
  • die Entgegennahme der Geschäfts- und Kassenberichte, sowie die Entgegennahme des Berichts der Kassenprüfer,
  • die Entlastung des und des ,
  • die Festsetzung des Mitgliederbeitrages,
  • die Wahl des , des und der beiden Kassenprüfer,
  • die Änderung der Satzung und die Änderung des Vereinszwecks,
  • die Entscheidung über wichtige Angelegenheiten, die der Vorstand an die Generalversammlung verwiesen hat,
  • die Auflösung des Vereins,
  • den Austritt aus dem Allgäu-Schwäbischen Musikbund (ASM).

 

 

§ 9

Der Vorstand

 

  1. Der Vorstand setzt sich zusammen aus drei gleichberechtigten Personen.
  2. Der Vorstand wird von der Generalversammlung auf 3 Jahre mit einfacher Stimmenmehrheit der abgegebenen Stimmen gewählt, soweit nicht etwas anderes bestimmt ist. Es können nur vorgeschlagene Bewerber gewählt werden. Der Vorstand bleibt auch nach Ablauf der Amtszeit bis zur Neuwahl im Amt.
  3. Regelung für das Innenverhältnis:
  1. Ein Vorstandsmitglied leitet die Sitzungen der Organe und sorgt für die Durchführung ihrer Beschlüsse. Der Gesamtvorstand ist außerdem verantwortlich für die ordnungsgemäße Erledigung der laufenden Geschäfte.
  2. Der Vorstand hat für ständige Präsenz Sorge zu tragen. Er ist bei Nichteinhaltung des Vertretungsfalles dem Verein verantwortlich und gegebenenfalls ersatzpflichtig. Dies gilt entsprechend für den 1. Kassierer und den Schriftführer.
  3. Die Kassengeschäfte erledigt der 1. Kassierer. Er ist berechtigt:
    • Zahlungen für den Verein anzunehmen und dafür zu bescheinigen.
    • Zahlungen für den Verein bis zu einem Betrag von € 250,- (i. W. Zweihundertfünfzig) im Einzelfall zu leisten. Höhere Beträge dürfen nur mit Zustimmung des Vorstands ausbezahlt werden.
    • alle die Kassengeschäfte betreffenden Schriftstücke zu unterzeichnen. Zu deren gleichzeitiger Aufbewahrung ist er verpflichtet.
  4. Der 1. Kassierer fertigt auf den Schluss des Geschäftsjahres einen Kassenabschluss, welcher der Generalversammlung zur Anerkennung und Entlastung vorzulegen ist. Zwei Kassenprüfer haben vorher die Kassenführung zu prüfen und der Generalversammlung einen Prüfungsbericht abzugeben. Die Kassenprüfer haben darüber hinaus das Recht, jederzeit Kassenprüfungen vorzunehmen.
  5. Der 1. Kassierer kann durch den stellvertretenden Kassierer vertreten werden.
  6. Der Schriftführer hat über alle Beschlüsse der Vereinsorgane eine Niederschrift anzufertigen. Er kann durch einen Vorstand vertreten werden.

 

 

§ 10

Der Beirat

 

  1. Der setzt sich zusammen aus
  • dem 1. Kassierer
  • dem stellvertretenden Kassierer
  • dem Dirigenten
  • dem Schriftführer
  • dem Jugendvertreter
  • und vier Beisitzern
  1. Der Beirat wird von der Generalversammlung auf 3 Jahre mit einfacher Stimmenmehrheit der abgegebenen Stimmen gewählt, soweit nicht etwas anderes bestimmt ist. Es können nur vorgeschlagene Bewerber gewählt werden. Der Beirat bleibt auch nach Ablauf der Amtszeit bis zur Neuwahl im Amt. Er beschließt über alle Angelegenheiten, soweit nach der Satzung nicht die Generalversammlung zuständig ist. Der Vorstand entscheidet über die Einrichtung und Auflösung von Beiträgen oder Sonderausschüssen. Diese sind dem Vorstand unmittelbar verantwortlich.
  2. Insbesondere wählt die Delegierten für die jeweilige Generalversammlung des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes (ASM), sowie für die jeweiligen Bezirksversammlungen.
  3. Der bzw. der wird von einem Vorstandschaftsmitglied nach Bedarf einberufen. Er muss einberufen werden, wenn dies mindestens ein Drittel der Vorstandsmitglieder verlangen.
  4. Sofern während der Amtsperiode des Vorstandes Nachwahlen erforderlich sind, gelten diese jeweils nur bis zum Ende der Amtsperiode des Vorstands.
  5. Der Jugendvertreter wird von allen aktiven Mitgliedern unter 18 Jahren auf 3 Jahre gewählt und gehört dem Vorstand kraft Amtes an.
  6. Der Dirigent wird von Vorstand berufen und abberufen. Er gehört dem Beirat kraft Amtes an.

 

 

§ 11

Der Vorstand im Sinne von § 26 BGB

 

Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind die drei Mitglieder des Vorstands.

Für den Verein sind jeweils zwei der drei Vorstände gemeinsam vertretungs- und zeichnungsberechtigt.

 

 

§ 12

Gemeinnützigkeit

 

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
  2. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  3. Der Verein wird unter Wahrung der politischen und religiösen Freiheit seiner Mitglieder nach demokratischen Grundsätzen geführt.
  4. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen bzw. Gewinnanteile aus Mitteln des Vereins.
  5. Es darf keine Personen durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

 

§ 13

Satzungsänderung – Zweckänderung

 

  1. Anträge auf Satzungs- bzw. Zweckänderung können von jedem Mitglied innerhalb der Frist für Anträge zu einer Generalversammlung gestellt werden.
  2. Eine Satzungs- bzw. Zweckänderung kann von der Generalversammlung nur mit der Mehrheit von zwei Dritteln der in der Generalversammlung anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden. Stimmenthaltungen bleiben dabei unberücksichtigt.

 

 

§ 14

Auflösung

 

  1. Die Auflösung des Vereins kann nur durch Beschluss der Zur Wirksamkeit der Auflösung ist eine 2/3 Mehrheit der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder erforderlich. Stimmenthaltungen bleiben dabei unberücksichtigt
  2. Der Antrag auf Auflösung muss vorher in der Tagesordnung zur Generalversammlung mitgeteilt worden sein
  3. Bei der Auflösung oder Aufhebung des Vereins fällt das verbliebene Vereinsvermögen an die Stadt Bad Wörishofen mit der Bestimmung, es einem schon bestehenden Verein mit der gleichen Zielsetzung im Stadtteil Kirchdorf zu übergeben bzw. es zu verwalten, bis im Stadtteil Kirchdorf ein anderer Verein mit der gleichen Zielsetzung gegründet wird und es dann dem neu gegründeten Verein zu übergeben. Die Entscheidung trifft ausschließlich der zuständige Stadtrat in der Stadt Bad Wörishofen. Wird innerhalb von 10 Jahren kein Verein in diesem Sinne gegründet, so hat die Stadt Bad Wörishofen das Vermögen ausschließlich gemeinnützigen Zwecken im Stadtteil Kirchdorf zuzuführen
  4. Bei der Auflösung kann auch eine andere Verwendung beschlossen werden. In jedem Fall ist vor der Zuführung oder der Verwendung des Vermögens die Einwilligung des zuständigen Finanzamtes einzuholen.

 

 

§ 15

Inkrafttreten

 

Diese Satzung hat die Generalversammlung am Mittwoch den 19 02.1986 in Kirchdorf beschlossen. Sie tritt mit der Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.

 

Für die Richtigkeit der Satzung:

 

 

 

 

Birgit Weber                                                      Melanie Bottner

1. Vorsitzende                                                   Schriftführerin

 

 

Kirchdorf, den 19.02.1986

 

Neugründung der „Kirchdorfer Musikanten“

 

Gründungsmitglieder